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Hallo, ich bin Jenny 

und ich liebe es Menschen bei ihrer persönlichen Entwicklung zu unterstützen und zu sehen wie sie ihren ganz eigenen individuellen Weg finden. Ich sehe mich selbst als Wegbegleiterin, Impulsgeberin und Ermutigerin, die aufbricht, um ihr Herzensthema Kinder verdienen glückliche Eltern in die Welt zu tragen. Ich brenne dafür Familien dabei zu begleiten, die Freude im Alltag miteinander wieder neu zu entdecken. Sich gesehen und angenommen fühlen, authentische Beziehungen auf die alle vertrauen können und eine Liebe die an keine Bedingungen geknüpft ist, das ist für mich Familie.

 

Ich bin selbst Mama von zwei wunderbaren Kleinkindern. Außerdem glücklich verheiratet, Katzenmama und Jahrgang 1988. Ich weiß ich sehe jünger aus, irgendwann kommt bestimmt der Zeitpunkt, wenn ich mich darüber freue ;-)

Mein Weg zum FamilienCoach

Lange war ich mir eigentlich sicher, dass ich niemals Kinder bekommen werde. Ich liebte mein unabhängiges Leben, das Reisen und die vielen Karrieremöglichkeiten, die ich noch so vor mir sah.

Mit Mitte Zwanzig verliebte ich mich allerdings in meinen heutigen Mann, der bereits zwei Kinder mit in unsere Beziehung brachte. Und so purzelte ich mitten rein ins Familienleben und lernte es lieben.

 

Mama werden war nicht schwer - Mama sein dagegen sehr

Wie über Nacht kam er dann. Der Wunsch nach eigenen Kindern.

Unsere Tochter war ein absolutes Wunschkind. Mit Beginn der Schwangerschaft begann ich alles zu verschlingen was ich über Kindererziehung finden konnte. Ich fühlte mich bestens vorbereitet.

 

Als sie dann auf der Welt war merkte ich schnell, dass mein theoretisches Wissen mir praktisch scheinbar nicht so viel bringen sollte wie gedacht. Unsere Tochter weinte von Anfang an viel. Schlief schlecht, ließ sich nie ablegen und lebte Tag und Nacht auf meinem Körper. Bei anderen sah alles so einfach aus. Das war das erste Mal in meiner Elternschaft, in der ich die absolute Gleichzeitigkeit von Gefühlen erlebte. Auf der einen Seite liebte ich sie natürlich über alle Maßen und auf der anderen Seite fühlte ich mich so erschöpft,  hilflos und inkompetent wie selten zuvor in meinem Leben. Obwohl ich scheinbar so viel wusste, wollte es mir einfach nicht gelingen.

 

Gut investiertes Geld: mein erstes Coaching

 

Warum wollte es einfach nicht klappen? Noch kurz zuvor war ich eine erfolgreiche Führungskraft gewesen. Ich war es gewohnt, dass Mitarbeitende zu mir kamen, um nach Rat zu fragen. Nun war ich ratlos. Völlig am Ende vor lauter Schlafmangel und Selbstzweifel, traf ich die wohl beste Entscheidung für unsere Mutter-Kind Beziehung. Trotz anfänglicher Zweifel buchte ich ein Schlafcoaching. Im Coaching spürte ich, welchen Unterschied Wissen aus Büchern zu - wir schauen uns konkret eure Situation an und stimmen die Maßnahmen genau auf euch ab - machte. Auch wie viel leichter es geht, wenn wir uns Unterstützung holen und genau dann Support bekommen, wenn es hakt. Das Schlafcoaching war ein voller Erfolg und mein Einstieg in die Coachingwelt. 

So hatte ich mir das Familienleben nicht vorgestellt

Kurzfristig dachte ich das Mamasein nun endlich im Griff zu haben. Es hielt nicht allzu lange an, denn unsere Tochter kam früh in die Autonomiephase. Sie war gerade mal 1,5 Jahre, als ich zum ersten Mal spürte, wie viel Wut in so einem kleinen Menschen stecken kann. Ich war völlig überrumpelt und überfordert. Ich hatte mich zu dem Zeitpunkt schon viel mit Bindungs- und Bedürfnisorientierter Erziehung beschäftigt. Sie leider nur völlig falsch verstanden. Ich hatte Bindung mit Aufopferung verwechselt, weil ich wahnsinnige Angst vor einem Bindungsabbruch hatte. Grenzen setzen, Führung übernehmen, Bedürfnisse richtig erkennen waren wirklich Fehlanzeige. Meine Tochter spiegelte mir die fehlende Klarheit meinerseits und wir hatten tagtäglich mehrere Wutausbrüche. Ich war wirklich mit meinem Latein am Ende und völlig überfordert. So hatte ich mir das Elternsein wirklich nicht vorgestellt. Ich hatte so große Erwartungen an mich als Mutter, wollte alles richtig machen und dann tägliche diese heftigen Auseinandersetzungen. Ich verstand es einfach nicht. Und diese Hilflosigkeit und Traurigkeit löste in mir selbst wahnsinnig viel Wut aus. Das für mich, zu dem Zeitpunkt, nicht nachvollziehbare Verhalten unserer Tochter förderten in mir Seiten zu Tage, die mir echt Angst machten. Ich sah mich mein geliebtes Kind anschreien und am Ende heulten wir beide. Schlechtes Gewissen inklusive.

 

Ich bin ein Mensch, der die Dinge in die Hand nimmt

 

So konnte es nicht weitergehen. Ich wollte eine liebevolle Beziehung zu meiner Tochter, in der wir wertschätzend miteinander umgehen. Offensichtlich brauchte ich Unterstützung, denn Schreien und Schimpfen war für mich keine Option und ich wollte sie endlich verstehen und lernen wie dieses Ding mit der Bedürfnisorientierung wirklich funktioniert. 

Ich buchte ein weiteres Coaching. Und es war mein Türöffner in eine komplett neue Qualität unserer Beziehung. Es folgten viele weitere Kurse in bedürfnisorientierter Erziehung, gewaltfreier Kommunikation. Mit jedem Kurs merkte ich wie sich unsere Beziehung verbesserte und ich mich veränderte. Ich wuchs aus alten Denkweisen und hinderlichen Glaubenssätzen Schritt für Schritt raus.

Mein Leben ist das Lehrbuch meiner Kinder

 

Ich verstand nach und nach, wie wichtig es für eine gute Eltern-Kind Beziehung ist, die eigenen Grenzen wahrzunehmen, für die eigenen Bedürfnisse einzustehen und Verantwortung für das eigene Erleben des Lebens zu übernehmen. So war ich in der Lage liebevoll Grenzen zu setzen und meiner Tochter die nötige Orientierung und Sicherheit zu geben. Ich hatte mich auf den Weg gemacht, auch das vorzuleben was ich unseren Kindern immer gesagt hatte und mir für sie und ihre Zukunft wünsche. Das sie für sich und ihre Bedürfnisse einstehen und ihre persönlichen Grenzen wahren.

Kinder lesen aus unserer innersten Haltung und diese tragen wir immer mit uns. Wir denken viel zu oft, dass, das was wir sagen entscheidend ist, aber Kinder lesen aus dem was wir tun, wie wir uns verhalten, Tag ein Tag aus. Unser Leben ist das Lehrbuch unserer Kinder. Und so war es natürlich auch bei uns.

 

 

Warum Bedürfnisorientierte Erziehung für mich oft schwer war

 

Diesen Aspekt lassen sehr viele Ratgeber, Erziehungskurse, Coaches und Berater außen vor. Sie geben Ratschläge auf Verhaltensebene aller: "Sprich so mit deinem Kind", "verhalte dich in der Situation auf diese Art und Weise". Was sie komplett außen vor lassen, sind die Prägungen, Muster und Glaubenssätze der Eltern, die im Zusammenleben mit unseren Kindern wichtige Wirkmechanismen sind. Bei mir entstand dadurch sehr häufig ein innerer Kampf zwischen dem Anspruch an mich, unsere Kinder beziehungsorientiert zu begleiten und dem was meine unbewussten Prägungen davon hielten. Eines unserer Kinder ist hochsensibel. Eine besondere Herausforderung, bei der eine bedürfnisorientierte Begleitung und Co-regulation durch die Eltern eine entscheidende Rolle spielen, um den Alltag gut zu meistern. Für mich ein großes Geschenk, da ich viel über meine eigenen Gefühle lernen durfte. Später absolvierte ich noch eine Ausbildung zur Nervensystemregulation, die meinen eigenen Umgang mit Gefühlen und denen unserer Kinder auf ein komplett neues Level gehoben hat.

 

 

Authentisch, selbstbestimmt und frei

 

Schritt für Schritt, über die letzten Jahre, konnte ich diese Prägungen bewusst machen, mich von hinderlichen Glaubenssätzen, destruktiven Mustern meiner Herkunftsfamilie und gesellschaftlichen Erwartungshaltungen lösen.

Heute habe ich gelernt die Trigger als Geschenk anzunehmen. Bei mir nochmal tiefer zu schauen, um zu verstehen was sie mit mir zu tun haben. Dadurch finde ich immer mehr zu mir, zu der Elternschaft die ich für unsere inzwischen 2 Kinder leben möchte. Aber auch zu der Jenny, die ich sein möchte, als Mutter, Ehefrau, Unternehmerin aber auch einfach als Jenny. Dieser Weg ist bei weitem noch nicht zu Ende. Es ist ein Prozess, der stetig angeschaut und neu justiert werden möchte. Und das ist das spannende daran. Wir sind Menschen, wir leben, machen Erfahrungen, dürfen lernen und Dinge neu überdenken.

 

 

Mein Weg zum Coaching: persönliche Lebenserfahrung gepaart mit beruflicher Qualifikation

 

Das Wissen und die Methoden, die ich mir über die Jahre angeeignet habe, haben auch andere begeistert. Ich wurde immer häufiger von meiner Familie, Freunden und Bekannten zu verschiedenen Themen, rund um das Leben mit Kindern, um Rat gebeten. Zu sehen, wie manchmal kleine Veränderungen ganz Großes bewirken können und Familien zu mehr Freude und Familienglück verhelfen, hat mein Herz erfüllt. Mein Weg war klar: dieser Erfüllung zu folgen und meine Leidenschaft zum Beruf zu machen. Um hierfür bestens vorbereitet zu sein, habe ich eine Ausbildung zum Kinder-, Jugend- & Familiencoach absolviert, um mein Wissen und meinem Methodenkoffer noch weiter auszubauen. In meiner Arbeit mit den zahlreichen Familien durfte ich feststellen, dass es neben der Arbeit an sich selbst und dem praxistauglichen Wissen zu bedürfnisorientierter Erziehung noch eine weitere unfassbar kraftvolle Stellschraube für einen harmonischen Familienalltag gibt: unser Nervensystem. Deshalb habe ich zusätzlich zu meiner Ausbildung als Familiencoach eine Ausbildung zum NESC Coach, Coach für Nervensystemregulation absolviert. Diese Ausbildung war eine unfassbare Bereicherung für meine Arbeit mit den Familien.

 

Auf diesem Weg verbindet sich meine persönliche Lebenserfahrung mit meiner beruflichen Qualifikation als Pädagogin, Business Psychologin und Familiencoach.

 

Von Herzen gerne begleite ich auch dich in deine authentische Elternschaft, in der sich jeder frei entfalten kann und ihr eine stabile und erfüllte Eltern-Kind Beziehung lebt.

 

 

Mehr über meinen Lebenslauf

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